KERNTHEMEN

Die Rosa Liste ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Spenden sind aus diesem Grund von der Steuer absetzbar. Bei der Rosa Liste handelt es sich um eine Wähler*inneninitiative, , die 1989 in München gegründet wurde.

Thomas Niederbühl zog 1996 das erste Mal in den Münchner Stadtrat mit 1,8% der Stimmen ein, danach wurde er bisher schon dreimal wiedergewählt: 2002 (2,0%), 2008 (1,9%), 2014 (1,9%). Damit ist weiterhin einmalig in Europa eine schwullesbische WählerInneninitiative in ein Kommunalparlament eingezogen.

Gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen bildet die Rosa Liste eine Fraktionsgemeinschaft im Stadtrat. 18 Jahre bildete Rosa Liste die Regierungskoalition im Rathaus zusammen mit SPD und Bündnis 90/Die Grünen.

Der Vorstand besteht aus Karin Willers, Michael Behrendt und Wolfgang Scheel. Über die üblichen Aufgaben hinaus macht der Vorstand von Rosa Liste Öffentlichkeitsarbeit und plant die Parade für den Christopher Street Day in München.

Im Bezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt  kennt die Rosa Liste bei den Wahlen nur eine Richtung: nach oben – eine Anerkennung der WählerInnen für die hervorragende, nachhaltige Arbeit: 1996: 7,5% (2 Sitze); 2002: 11,0% (3 Sitze); 2008: 12,9% (3 Sitze); 2014: 14,0% (3 Sitze). Ohne das Engagement in diesem Bezirksausschuss (BA) wäre der Umgang mit schwulen, lesbischen, trans*, inter- und bisexuelle Menschen im Viertel lange nicht so offen und tolerant. Seit Mai 2002 stellt die Rosa Liste mit Alexander Miklosy auch den BA-Vorsitzenden im Stadtbezirk 2 (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt).