ERFOLGE

Mit Engagement und Verstand weiter für unsere Sache im Rathaus und im Bezirksausschuss

Rosa Erfolge müssen bleiben

1996 haben Lesben und Schwule mit Rosa Liste ein Mandat im Stadtrat gewonnen geschafft. Das ist einmalig in Europa. 18 Jahre rot-grün-rosa Stadtregierung hat München zu einer bunten und liebenswerten europäischen Metropole gemacht. Lesben, Schwule und trans* Menschen Transgender sind akzeptierter und sichtbarer wie nie zuvor. Wir werden von Medien, Öffentlichkeit, Stadtverwaltung- und -politik nicht mehr übersehen. Wir machen Politik auf gleicher Augenhöhe.
Wir haben Meilensteine für ein lesben-, schwulen-, trans-, interfreundliches, ein insgesamt queerfreundliches München gesetzt:

  • Die Projektelandschaft wurde erhalten und ausgebaut: z.B. wurden LeTra und Sub personell und räumlich erweitert.
  • Das schwule Kommunikations- und Kulturzentrum Sub konnte in neue städtische Räume umziehen.
  • Lange von Rosa Liste gefordert, wurde im Oktober 2018 im Stadtrat die Errichtung eines Lesbenzentrums in der Müllerstraße (zur Ergänzung von LeTra) beschlossen.
  • Das erste SchwulLesBische Jugendzentrum “diversity” wurde eröffnet.
  • Rosa Altenarbeit wurde begonnen: z.B. eine Beratungsstelle eingerichtet und ein schwules Altenwohnprojekt gefördert.
  • Seit 1997 besteht ein städtischer Runder Tisch zur Gleichstellung von Lesben, Schwulen und trans* Menschen.
  • Die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen wurde 2002 eingerichtet und ausgebaut.
  • Sichtbarkeit und Teilhabe von Lesben wurde zu einem Jahresschwerpunkt in der Verwaltung gemacht.
  • Für städtische Mitarbeiter*innen und Vorgesetzte werden Antidiskriminierungstrainings und Fortbildungen zum Coming-out am Arbeitsplatz angeboten.
  • Schwul-lesbische Aufklärungsarbeit und Weiterbildungsangebote in städtischen Schulen und Kindertagesstätten werden durchgeführt.
  • Ein Antidiskriminierungszusatz bei städtischen Stellenaussschreibungen wurde schon vor dem AGG Pflicht.
  • Der Christopher Street Day mit Straßenfest, Politparade, Regenbogenbeflaggung und Rathaus-Clubbing ist zu einem Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt geworden. Seit einigen Jahren wurde das CSD-Wochenende zu einer Pride-Week erweitert, die mit dem lesbischen Angertorstraßenfest beginnt. Dazu wurden vom Stadtrat sichere Rahmenbedingungen beschlossen. Auf unsere Bitte hat Oberbürgermeister Christian Ude 1994 die Schirmherrschaft übernommen, sprach seit 1996 und führte seit 2001 mit Rosa Liste die Parade an, was seit 2014 von seinem Nachfolger Dieter Reiter fortgeführt wird.
  • Gaststätten- und Veranstaltungsrichtlinien wurden liberalisiert: die Sperrstunde fiel; vor Lokalen, bei Straßenfesten und beim CSD darf draußen länger gefeiert werden.
  • Gegen den bayerischen Sonderweg, dass Lebenspartnerschaften beim Notar (bis 2009) zu schließen sind, wurde das Münchner Standesamt 2001 sofort für – die vor der Ehe-Öffnung bestehenden – Lebenspartnerschaftsschließungen (mit Notar) geöffnet.
  • Mit der Partnerstadt Kiew wurde eine Szenepartnerschaft begonnen und der KiewPride städtisch unterstützt.
  • Im Juni 2017 wurde das lange von Rosa Liste geforderte Denkmal für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus an der Ecke Dultstraße/Oberanger eingeweiht. Wir veranstalten dort jährlich am 20.Oktober eine Gedenkveranstaltung. Die ersten Stolpersteine, die Oktober 2017 zur Erinnerung an ermordete Schwule in der Pestalozzi- und Baumstr verlegt wurden – ganz im Sinne einer langjährigen Forderung der Rosa Liste.
  • Nach der Umgestaltung des Platzes der Opfer des Nationalsozialismus erinnert eine Gedenkinschrift auch an den Verfolgungsgrund “sexuelle Identität
  • Veranstalter werden zum Thema „Hassmusik“ sensibilisiert; dazu fand ein Stadtratshearing statt.
  • Schwul-lesbischen Sportvereinen werden Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.
  • Die EuroGames 2004 mit über 5000 Teilnehmer*innen aus 40 Ländern wurden unterstützt, Sportler geehrt und am Rathaus eine Gedenkinschrift angebracht.
  • Auch das queere, internationale Chorfestival „Various Voices“, das sich 1997 (54 Chöre, 9 Länder) und 2018 (100 Chöre, 19 Länder) in München traf, wurde gefördert.
  • Das Tourismusamt wirbt aktiv um schwul-lesbische Tourist*innen; dazu wurde eine Marketingstudie durchgeführt.
  • Mit der Münchner Regenbogen-Stiftung entstand die erste kommunale Stiftung für Lesben, Schwule und trans* Menschen. In den ersten drei Jahren wurde eine Aufstockung um neunzigtausend Euro durch die Stadt erreicht.
  • Rosa Liste ist wachsam, wenn anderen Parteien Verständnis und Sensibilität für queere Anliegen fehlen und sie queere Anliegen übergehen. So wurden die im Rahmen der Respektkampagne auf dem Gärtnerplatz beantragten und im Unterausschuss gegen die Stimmen der Rosaliste und SPD abgelehnten Veranstaltungen der LesMamas (Picknick lesbischer Mütter mit ihren Kindern), Philhomoniker (kurzes Konzert) und diversity (Actionpainting) durch den Einsatz unserer Mandatsträger in der Bezirksausschusssitzung mit großer Mehrheit genehmigt.
  • Lesben, Schwule und Trans* Menschen werden Teil der Stadtgeschichte: ein Themengeschichtspfad „Lesben und Schwule in München“ wurde schon in 3. Auflage herausgegeben; queere Stadtführungen werden organisiert; das Stadtmuseum hat Sammlung begonnen, z.B. Vereins-Standarde des MLC oder Kunstwerk von Naomi Lawrence und nimmt Lesben, und Schwule und Trans* Menschen bei Ausstellungen, z.B. zum CSD, in den Blick.
  • Der Zuschuss für das Forum Homosexualität wurde für 2019 um 50% erhöht.
  • Ein Aids-Memorial wurde auf dem Sendlinger-Tor-Platz errichtet.
  • Für ihr lesben- und schwulenpolitisches Engagement wurden Lising Pagenstecher, Guido Vael und Josef Stückl mit „München leuchtet- den Freundinnen und Freunden Münchens“ geehrt.
  • Plätze wurden benannt nach Rainer Werner Fassbinder und Karl-Heinrich Ulrichs (wo auch der queere Integrations-Maibaum errichtet wurde).
  • Eine Erweiterung des weltweit ältesten (seit 2005) queeren Weihnachtsmarktes Pink Christmas auf dem Stephansplatz wurde im Bezirksausschuss erreicht.