Thomas Niederbühl - Stadtratskandidat Platz 1 der Rosa Liste

Autofahren

mach ich gern, aber nur gemietete Autos im Urlaub.

 

Bücher

sind meine Leidenschaft. Bin ein richtiger Suchtkäufer: Krimis, aktuelle Romane, zeitgenössische englischsprachige Literatur.

 

Coming-out

Ein Tag bevor ich 17 wurde, lud ich meine Eltern in den Film „Die Konsequenz“ ein - aus heutiger Sicht ein schreckliches Schwulendrama, aber 1978 gab es ja sonst nichts. Danach offenbarte ich mich übernervös meinen Eltern, die total unterstützend reagierten. Damit war eine Tür aufgestoßen, die ich nie mehr schloss.

 

Dankbar

bin ich meiner „Familie“, einer bunten Mischung aus Verwandten und Freund*innen,  zu denen ich ganz selbstverständlich gehöre, denen ich vertraue, wo ich mich nicht verstellen muss, mit denen ich eine gemeinsame Geschichte und eine selbstverständliche Zukunft habe, von denen ich gemocht werde, weil es mich gibt.

 

England

ist mein Reiseland, wenn ich persönliche Auszeit brauche.

 

Fahrrad

fahr ich fast täglich. Schöner und schneller kann man in der Stadt nicht unterwegs sein.

 

Gay-and-lesbianbooks.de

ist meine erste Adresse für schwule Literatur, auch wenn ich den schwulen Buchladen „Max & Milian“ immer noch vermisse.

 

Highlight

im Jahreskalender ist und bleibt der Christopher-Street-Day.

 

I-Phone

muss sein. Die praktischen Apps, das Netz, die Hörkrimis und Podcasts. Telefonieren geht auch.

 

Joggen

macht den Kopf frei, hat was Meditatives und ist auch noch gesund: also laufe ich um die Theresienwiese.

 

Kulturstadtrat

bin ich einfach gern: ob Deutsches Theater, Philharmoniker, zeitgenössischer Tanz, freie Szene, Ausstellungen und Museen – immer ein Besuch wert.

 

Lebenspartnerschaft

Seit 25 Jahren teile ich mein Leben mit dem Goldschmied Heinz Bänziger, der für mich der beste aller möglichen Männer ist. Seit 2001 haben wir es schriftlich vom Notar.

 

München

ist einfach meine Stadt.

 

Naturmensch

bin ich selten. Auch wenn ich Isarspaziergänge und Inselwanderungen genieße, lebe ich lieber in der Stadt.

 

Oktoberfest

mag ich einfach, nicht nur beim Anstich und beim schwul-lesbischen Sonntag. Brauch nur Lederhose, Wiesnhits und alkoholfreies Bier – und schon bin ich in bester Stimmung.

 

Posten auf Facebook

Dagegen hab ich mich zwar lange gewehrt, mach ich aber jetzt oft und gern.

 

Queer

ist für mich ein diskussionswürdiges Konzept, mache aber lieber erfolgreiche Identitätspolitik.

 

Reisen

Zu Zweit lieben wir griechische und kanarische Inseln; allein zieht’s mich immer wieder nach Manchester.

 

Streß

Was soll ich dazu sagen?

 

Tatort

ist mein Sonntagskrimi zur Entspannung. Ansonsten brauche ich keinen Fernseher.

 

Unverschämt

finde ich es, wenn mir Menschen absolut kränkende und entwürdigende Beschimpfungen, Drohungen und Abwertungen auf die Mailbox sprechen oder  schreiben. Daran gewöhn ich mich nie.

 

Viertel

Zum Cool-down, um Freund*innen  zu treffen, sich zu Haus zu fühlen, zieht es mich immer wieder in „unser“ Glockenbachviertel. Das soll auch „Heimat“ bleiben.

 

Wohnung

Seit 23 Jahren wohne ich mit Heinz zusammen in einer Altbauwohnung im Schlachthofviertel.

 

X

für ein U lass ich mir ungern vormachen. Da bin ich empfindlich.

 

Youngster

sind meine Neffen und meine Nichte, für die ich gerne Lieblingsonkel sein will.

 

Zwilling

Ja, ich habe einen Zwillingsbruder, der heterosexuell ist.