Wir haben viel erreicht: Erfolge und Ergebnisse unserer politischen Arbeit.

Alle Informationen gibt es auch hier in unserem Flyer zum Download als PDF...

 

  • Community
    Die Projektelandschaft wurde trotz vieler Sparmaßnahmen erhalten und sogar ausgebaut:
    z. B. konnten die Lesbenberatungsstelle LeTra, das Schwulenzentrum Sub und das erste LGBT-Jugendzentrum personell und räumlich erweitert werden.

  • Generationen
    Rosa Altenarbeit wurde ins Leben gerufen: z.B. eine Beratungsstelle eingerichtet und ein schwules Altenwohnprojekt gefördert.

  • Lebensweisen
    Die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen wurde 2002 eingerichtet und ausgebaut.

  • Lesben
    Sichtbarkeit und Teilhabe von Lesben wurde zu einem wichtigen Jahresschwerpunkt in der Verwaltung gemacht.

  • Kampf gegen Diskriminierung
    Für städtische Mitarbeiter*innen und Vorgesetzte werden jetzt Antidiskriminierungstrainings und Fortbildungen zu Coming-out am Arbeitsplatz angeboten. Ein Antidiskriminierungszusatz bei Stellenausschreibungen wurde Pflicht.

  • Aufklärung an Schulen
    Schwul-lesbische Aufklärungsarbeit in städtischen Schulen wird gefördert und immer mehr Teil des Unterrichts.

  • CSD
    Der Christopher Street Day mit Straßenfest, Politparade, Regenbogenbeflaggung und Rathaus-Clubbing ist zu einem Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt geworden.

  • Mehr Lebensqualität
    Gaststätten- und Veranstaltungsrichtlinien wurden liberalisiert, die Sperrstunde fiel. Vor Lokalen, bei Straßenfesten und beim CSD darf draußen länger gefeiert werden.

  • Kulturaustausch
    Mit Münchens Partnerstadt Kiew wurde eine Szenepartnerschaft begonnen. Ein wichtiger Kulturaustausch wird städtisch gefördert und der KiewPride unterstützt.

  • Verantwortung
    Homosexuelle NS-Opfer werden nicht mehr totgeschwiegen. Zur Erinnerung entsteht in der Dultstrasse ein Kunstwerk, die Stolpersteine werden unterstützt und eine Gedenktafel am Platz der Opfer des Nationalsozialismus wird den Verfolgungsgrund »sexuelle Identität« nennen. Wir veranstalten jährlich eine Gedenkfeier.

  • Lesbische und schwule Stadtgeschichte
    Das Stadtmuseum sammelt erste Objekte, um schwullesbischer Geschichte als Teil der Stadtgeschichte zu präsentieren.

  • Sport
    Schwul-lesbischen Sportvereinen wurden Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Die EuroGames 2004 mit über 5000 Teilnehmer*innen aus 40 Ländern wurden unterstützt, Sportler*innen geehrt und am Rathaus eine Gedenktafel angebracht.

  • Welcome to Munich
    Das Tourismusamt wirbt aktiv um schwul-lesbische Tourist*innen. Dazu wurde eine Marketingstudie angeregt.

  • Regenbogen-Stiftung
    Mit der Münchner Regenbogen-Stiftung entstand die erste kommunale Stiftung für Lesben, Schwule und Transgender.

Wir haben noch viel vor: Unsere politschen Forderungen und Ziele für München.

Wir haben München nicht nur für Lesben, Schwule und Transgender wesentlich attraktiver gemacht. Mit dieser erfreulichen Entwicklung mehren sich aber auch die Herausforderungen.

 

So teilt die Rosa Liste mit allen Münchner*innen die Sorge um bezahlbare Wohnungen, ausreichende Kinderbetreuung, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wie des Radverkehrs, die Nutzung von öffentlichen Plätzen und Grünflächen und vieles mehr.

 

Deshalb wollen wir uns auch in Zukunft für ein lebens- und liebenswertes, weltoffenes und gerechtes, kulturelles und soziales Miteinander in München einsetzen.

 

  • Gleichstellung
    Förderung und Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender in allen Lebensbereichen.

  • Szene und Community
    Erhalt und Ausbau der vielfältigen Szene-Einrichtungen.

  • Interessensvertretung
    Vertretung der kulturellen,sozialen und gesundheitlichen Interessen von Lesben, Schwulen und Transgender.

  • Chancengleichheit
    Geschlechtergerechte Stadtpolitik mit selbstverständlicher Chancengleichheit für Männer und Frauen.

  • Familien
    Wertschätzung aller Familienformen und Unterstützung für Familien mit Kindern, z.B. mehr Plätze in Krippen und Kindertagesstätten.

  • Kinder und Jugend
    Eine Stadt für Kinder und Jugendliche mit selbstbestimmten Freiräumen, altersgerechten Freizeitangeboten, einer antidiskriminierenden Pädagogik und schulischen Aufklärungsprojekten.

  • Wohnen in München
    Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Sicherung günstiger Mieten.

  • Kommunale Versorgung
    Erhalt der kommunalen Versorgung statt Privatisierung, z.B. Stadtwerke oder Krankenhäuser.

  • Privatssphäre und Freiheit
    Eine Stadt der bunten Lebens- und Beziehungsformen mit informationeller Selbstbestimmung, Datenschutz und repressionsfreier privater Lebensgestaltung.

  • Toleranz
    Eine Stadt der Vielfalt und Toleranz – gegen Rechtsradikalismus, religiösem Fundamentalismus und Rassismus.

  • Demokratie
    Wahlrecht für alle Münchner*innen.

  • Homosexualität und Geschichte
    Sichtbare Erinnerungskultur an die Münchner NS-Geschichte, auch die homosexuellen Opfer.

  • Gesellschaft
    Antidiskriminierung, Partizipation und Lebensqualität für Menschen mit HIV, Behinderte, Drogengebraucher*innen und für Migrant*innen. Förderung einer menschenwürdigen Flüchtlingspolitik.

  • Münchner Lebensqualität
    Wiederbelebung und urbane Nutzung von städtischen Räumen, Plätzen und der Isar. Ermöglichung von noch mehr Grün, Naherholung, Klimaschutz und regenerativen Energien.

  • Altenarbeit
    Ausbau der rosa Altenarbeit, z.B. durch Wohnprojekte.


  • Vieltfalt statt Gentrifizierung
    Erhalt des Glockenbachviertels als »Heimat« der LGBT-Community und Bewahrung der Isarvorstadt als buntes Wohnviertel mit vielfältiger Bewohner- und kleinteiliger Gewerbestruktur.

  • Verkehr
    Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs.