 | Die Rosa Liste ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Spenden sind aus diesem Grund von der Steuer absetzbar. Bei der Rosa Liste handelt es sich um eine WählerInnen-Initiative, die 1989 in München gegründet wurde. Mit 1,9 % der Stimmen wurde Thomas Niederbühl 2008 wieder in den Münchner Stadtrat gewählt. Damit ist weiterhin einmalig in Europa eine schwullesbische WählerInneninitiative in ein Kommunalparlament eingezogen. Gemeinsam mit den Bündnisgrünen bildet die Rosa Liste eine Fraktionsgemeinschaft im Stadtrat. Derzeit bildet die sogenannte Regenbogenkoalition bestehend aus Rosa Liste, SPD und Bündnisgrünen mit der Stimme des Oberbürgermeisters die Mehrheit im Rathaus. Der Vorstand besteht aus Helga Heumann, Karin Willers, Siegfried Ramsberger, Sebastian Frietinger und Michael Behrendt. Über die üblichen Aufgaben hinaus macht der Vorstand von Rosa Liste Öffentlichkeitsarbeit und plant die Parade für den Christopher Street Day in München. Mit sensationellen 12,9 % gewann die Rosa Liste bei der Kommunalwahl 2008 im Bezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt erneut 3 Mandate und konnte das Ergebnis der vorherigen Wahl (11 %) noch ausbauen. Ohne das Engagement in diesem Bezirksausschuss (BA) wäre der Umgang mit Schwulen und Lesben im Viertel lange nicht so offen und tolerant. Seit Mai 2002 stellt die Rosa Liste mit Alexander Miklosy auch den BA-Vorsitzenden im Stadtbezirk 2 (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt). Weiterin sind Franz Schiermeier und Klaus Neumann im BA vertreten. Die Rosa Liste trifft sich jeweils um 20:00 Uhr in den Räumen der Münchner Aidshilfe (Lindwurmstraße 71, 2. Stock). Die Termine für die Treffen sind unter dem Menüpunkt "Termine" zu finden. Bei diesen Treffen sind natürlich auch Nicht-Mitglieder herzlich willkommen. |  |