Erfolge

Mit Engagement und Verstand weiter für unsere Sache im Rathaus und im Bezirksausschuss

Rosa Erfolge müssen bleiben

1996 haben Lesben und Schwule mit Rosa Liste ein Mandat im Stadtrat gewonnen geschafft. Das ist einmalig in Europa. 18 Jahre rot-grün-rosa Stadtregierung hat München zu einer bunten und liebenswerten europäischen Metropole gemacht. Lesben, Schwule und trans* Menschen Transgender sind akzeptierter und sichtbarer wie nie zuvor. Wir werden von Medien, Öffentlichkeit, Stadtverwaltung- und -politik nicht mehr übersehen. Wir machen Politik auf gleicher Augenhöhe.

Erfolge brauchen Initiative und Nachdruck – aber auch Mehrheiten. So konnten wir als Fraktion Grüne/Rosa Liste und in der Regierungskoalition mit der SPD Meilensteine für eine LGBTIQ*-freundliches München setzen:

  • Angebote und Einrichtungen für die queere Community wurden gestärkt und verstetigt, für die Zukunft gesichert und ausgebaut.
  • Die Geflüchtetenberatung bei der Lesbenberatungsstelle Letra wurde personell gestärkt und geschützte Unterkünfte für queere Geflüchtete wurden geschaffen.
  • Für das queer-schwule Zentrum Sub wurde ein Zentrums- und Veranstaltungsmanager ermöglicht.
  • Das Forum Queeres Archiv München e.V. konnte das Archiv räumlich erweitern.
  • Mit dem Queer Quartier Herzog*in wurde ein lang geplantes Wohnprojekt für queere Senior*innen von Münchner Aids-Hilfe und Münchenstift eröffnet.
  • Die Erstausstattung einer Gewaltschutzwohnung für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen, getragen von der Frauen*hilfe München in Kooperation mit dem Männerinformationszentrum München, wurde ermöglicht.
  • Beim Referat für Bildung und Sport wurde bei der Leitung eine Querschnittsstelle für die Gleichstellung von LGBTIQ* eingerichtet.
  • Der jährliche Christopher-Street-Day wurde durch Zuschussanpassung gesichert.
  • Ein Fonds Queere Gleichstellung wurde eingerichtet, mit zusätzliche Projekte zur Gleichstellung und Antidiskriminierung aus der queeren Community und für die queere Community mit jährlich bis zu 400.000 € finanziert werden können.
  • Es wurden verbindliche Vorgaben zur LGBTIQ*-Kompetenz, zu Fachwissen sowie fachliche Standards zu LGBTIQ* bie der Landeshauptstadt München beschlossen, auf deren Grundlage das Thema LGBTIQ* in der Stadtverwaltung vermittelt werden soll.
  • Das erste GoDrag-Festival in München konnte 2024 sehr erfolgreich an verschiedenen Orten in der Stadt durchgeführt werden. Auch 2026 soll es ein Drag-Festival geben.
  • Weitere Festivals, wie das FLINTA* Musikfestival oder Extra Pride 2024 oder das Queere Filmfestival 2025 konnten durch den Fonds Queere Gleichstellung ermöglicht werden.
  • Es wurde ein Prozess in Abstimmung und mit Beteiligung der Aktivist*innen in der Community in Gang gesetzt, der in den nächsten Jahren zur Realisierung eines Zentrums für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen führen soll.
  • Das Aufstellen von Parkbänken in Regenbogenfarben wurde im Stadtgebiet ermöglicht.
  • Eine durch die Koordinierungsstelle zur Gleichstellung von LGBTIQ* (KGL) entwickelte LGBTIQ*-Strategie für Stadtverwaltung, Politik, Stadtgesellschaft und Community mit vielen möglichen Maßnahmen wurde beschlossen. Damit hat der Stadtrat eine Grundsatzentscheidung getroffen, dass es gemeinsames Ziel ist, dass alle aus der queeren Community in München akzeptiert und wertgeschätzt leben können.
  • Durch die KGL wird ein Konzept zur Regenbogensymbolik im öffentlichen Raum zusammen mit der queeren Community entwickelt und dann dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt.
  • Die Förderung von Sicherheitsmassnahmen für von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit betroffenen Einrichtungen, wie z.B. die queeren Zentren Sub, LeZ oder Diversity, wurden verstärkt.
  • Die Bewerbung der Community für die Gay Games 2026 wurde (leider erfolglos) durch die Stadt unterstützt.